Deutsche Steuern für Amerikaner: was wirklich gilt
Deutschland besteuert weltweites Einkommen — und die USA besteuern Bürger im Ausland. Ja, beides. Aber Abkommen verhindern doppelte Steuer.
Das Wichtigste:
1. Steuer-ID: kommt automatisch nach der Anmeldung. Der Arbeitgeber braucht sie sofort.
2. Steuerklassen: Ehepaare wählen III/V oder IV/IV — der Unterschied sind monatlich hunderte Euro.
3. Kirchensteuer: 8–9% extra bei Religionszugehörigkeit. Viele lassen das Feld bei der Anmeldung leer.
4. Steuererklärung: nicht immer Pflicht, bringt aber meist Geld ZURÜCK — im Schnitt über 1.000 Euro.
5. US-Seite: du meldest weiter in den USA (FBAR bei Konten über 10.000$, FATCA). FEIE oder Credits nullen die US-Rechnung meist.
6. SOFA-Militär: eigene Regeln — Legal Office der Basis fragen.
Tools: WISO & Co. funktionieren auf Englisch. Ein Steuerberater kostet 200–500 Euro — spart aber oft mehr.